Seepegel
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Bodensee — Jahresvergleich & Rekorde

Der Pegelverlauf 2026 im Vergleich zum Vorjahr sowie zur Referenzperiode 1991-2020: Median, üblicher Schwankungsbereich (25.-75. Perzentil) und die Extremwerte dieser 30 Jahre.

Der Jahresvergleich auf Seepegel verwendet die amtliche Messreihe Romanshorn und deren saisonale BAFU-Referenz. Er ordnet den Obersee ein, ist aber keine historische Konstanzer Zentimeterreihe. Die Messstelle Berlingen gehört zum Untersee.

Pegel im Vergleich zu sonst

Sehr niedrigNormalSehr hoch
üblicher Bereich

Sehr niedrig — 63 cm unter dem Median — sehr niedrig für diesen Kalendertag (Referenzperiode 1991-2020).

Wie ungewöhnlich ist das?

Verglichen werden die Werte für diese Jahreszeit im Zeitraum 1991-2020. Die mittleren 50 % liegen zwischen 395,15 m ü. M. und 395,64 m ü. M.. Unterhalb der 5-%-Grenze (394,95 m ü. M.) gilt der Wert als sehr niedrig, oberhalb der 95-%-Grenze (395,86 m ü. M.) als sehr hoch.

Das ist eine saisonale Einordnung anhand veröffentlichter Quantile, keine Wiederkehrperiode oder Vorhersage. Einzelne historische Jahre lassen sich daraus nicht zählen.

  • Aktuelles Jahr 2026
  • Vorjahr 2025
  • Median
  • 25.-75. Perzentil
  • Höchst-/Tiefstwert

So liest du den Chart: Die dicke Linie ist das laufende Jahr, die dünne der Median der Referenzperiode 1991-2020. Das getönte Band zeigt den Normalbereich (25.–75. Perzentil), die gepunkteten Linien Höchst- und Tiefstwert. Werte über dem Band sind für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch, darunter ungewöhnlich tief – aber keine amtliche Warnung.

Was die historischen Werte zeigen

Was der Jahresvergleich über den Bodensee zeigt

Typischer Tiefpunkt

395,06 m ü. M.

17. Februar

Typischer Höchstpunkt

396,24 m ü. M.

19. Juni

Typische Spannweite

118 cm

Differenz der Tagesmediane

Der saisonale Median des Bodensee liegt in der Referenzperiode 1991-2020 am 17. Februar mit 395,06 m ü. M. am tiefsten und am 19. Juni mit 396,24 m ü. M. am höchsten. Zwischen diesen beiden typischen Punkten liegen 118 cm. Das beschreibt den mittleren Jahresgang – nicht die stärkste einzelne Schwankung.

Die Kurve für 2026 enthält bisher 310 Kalendertage. Am 6. November weist sie 394,70 m ü. M. aus; das sind 64 cm weniger als der Median von 395,34 m ü. M. für diesen Kalendertag. Gegenüber demselben Kalendertag 2025 liegt der Wert 75 cm tiefer.

Für die Vergleichsjahre 1991-2020 liegt der höchste dargestellte Wert bei 397,89 m ü. M. am 11. Juni, der tiefste bei 394,50 m ü. M. am 13. Februar. Diese Extremwerte gelten für diesen Zeitraum, nicht für die gesamte Messgeschichte.

Grundlage ist die Pegelreihe der Messstelle Romanshorn. Verglichen werden jeweils gleiche Kalendertage; der Median ist der mittlere Wert der Referenzjahre. Die Einordnung ersetzt weder eine Hochwasserwarnung noch lokale Sicherheitsinformationen.

Höchster Wert (1991-2020)397,89 m ü. M.
Tiefster Wert (1991-2020)394,50 m ü. M.

Quelle: BAFU, Referenzperiode 1991-2020