Seepegel
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Das Seepegel-Wasserarchiv

Jeder See hat seine eigene Geschichte.

Ein Pegelwert wird erst verständlich, wenn man weiss, woher das Wasser kommt, wie der See es speichert und was am Ausfluss geschieht. Dieses Lexikon verbindet Landschaft, Hydrologie und Messpraxis – ohne die Live-Seiten mit langen Texten zu überladen.

01Walensee02Lago Maggiore03Zugersee04Zürichsee05Thunersee06Bodensee07Vierwaldstättersee08Genfersee09Sarnersee10Hallwilersee

See für See

Von unregulierten Alpenseen bis zu international gesteuerten Grenzgewässern. Jedes Porträt wurde einzeln geschrieben und führt am Ende direkt zu den aktuellen Messwerten.

  1. 01

    Walensee

    Ein tiefer Voralpensee, der die Kraft der Linth aufnimmt und gedämpft an den Zürichsee weitergibt.

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  2. 02

    Lago Maggiore

    Ein internationaler Alpensee, in dem steile Tessiner Täler und die Poebene hydrologisch zusammenkommen.

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  3. 03

    Zugersee

    Ein langgestreckter Voralpensee mit kleinem Abfluss und einem bewusst gesteuerten Wasserstand.

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  4. 04

    Zürichsee

    Der grosse Wasserspeicher am Ende des Linthsystems – geprägt von Alpenzufluss, Stadt und Regulierung.

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  5. 05

    Thunersee

    Ein Alpensee mit aussergewöhnlich grossem Einzugsgebiet und einer langen Geschichte des Hochwasserschutzes.

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  6. 06

    Bodensee

    Ein riesiger natürlicher Speicher im Rhein – grenzüberschreitend, unreguliert und stark alpin geprägt.

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  7. 07

    Vierwaldstättersee

    Ein verzweigtes Seesystem mit alpinen Zuflüssen und einem historischen Nadelwehr in Luzern.

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  8. 08

    Genfersee

    Der grösste Alpensee: Rhône-Speicher, Grenzgewässer und Wärmereservoir mit eigenem Rhythmus.

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  9. 09

    Sarnersee

    Ein kleiner Alpensee, dessen enger Ausfluss Hochwasser und die Geschichte des Sarneraatals prägt.

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  10. 10

    Hallwilersee

    Ein Mittellandsee im Aabach-System, dessen ruhige Pegelkurve von Nutzung und Regulierung mitgeprägt wird.

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  11. 11

    Bielersee

    Seit der Juragewässerkorrektion nimmt der Bielersee die Aare auf. An seinem Ausfluss wird das Wasser von drei Seen gemeinsam bewirtschaftet.

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  12. 12

    Neuenburgersee

    Ein grosser Wasserspeicher am Jurarand: tiefe Seemitte, empfindliche Schilfufer und Kanalverbindungen, in denen sich die Fliessrichtung ändern kann.

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  13. 13

    Murtensee

    Der kleinste der drei Jurarandseen verbindet das Broyegebiet mit dem Neuenburgersee. Sein Pegel erzählt deshalb auch von Wasser jenseits des eigenen Einzugsgebiets.

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  14. 14

    Greifensee

    Ein nicht regulierbarer See im oberen Glatttal: Hier erklären Zuflüsse, Ausfluss und die Schichtung des Wassers mehr als ein vermeintlicher Sollpegel.

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  15. 15

    Pfäffikersee

    Ein regulierter See zwischen Mooren und Moränen: Sein Wasser fliesst durch die Aa zum Greifensee, seine Ufer gehören zu einer besonderen Feuchtgebietslandschaft.

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  16. 16

    Brienzersee

    Ein natürlicher Alpensee, in dem Aare und Lütschine zusammentreffen und die Regulierung vor allem im Winter wichtig ist.

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  17. 17

    Lac de Joux

    Ein natürlicher Jurasee, dessen unterirdische Wasserwege und Wasserkraftnutzung den Pegel mitprägen.

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  18. 18

    Lac des Brenets

    Ein natürlicher Grenzsee am Doubs, dessen Wasser nicht nur über den sichtbaren Ausfluss, sondern auch durch den Kalkuntergrund weiterzieht.

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  19. 19

    St. Moritzersee

    Ein natürlicher See am unteren Ende der Oberengadiner Seenkette, dessen Wasser den Inn und das Kraftwerk Islas speist.

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  20. 20

    Luganersee

    Drei verbundene Becken, eine Engstelle und ein geregelter Ausfluss: Am Luganersee lohnt sich der Blick auf den Messort.

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  21. 21

    Sempachersee

    Ein Luzerner See mit langsamem Wasseraustausch und gezieltem Hochwasserrückhalt für die Sure: Zwei unterschiedliche Zeitmassstäbe prägen seine Geschichte.

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  22. 22

    Ägerisee

    Ein tiefer Voralpensee, dessen Wasser über die Lorze zum Zugersee gelangt.

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  23. 23

    Baldeggersee

    Ein Seetalsee mit naturnahen Ufern und einer langen Geschichte der Seesanierung.

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  24. 24

    Lauerzersee

    Ein flacher, unregulierter See mit ausgedehnten Feuchtgebieten im Schwyzer Talkessel.

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  25. 25

    Silsersee

    Das oberste Becken der grossen Oberengadiner Seenkette.

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  26. 26

    Silvaplanersee

    Ein tiefer Oberengadiner See zwischen Silsersee und Champfèrersee.

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Redaktion & Daten

Was ein Porträt leisten soll

Die Texte trennen zeitlose Einordnung von laufenden Messwerten. Hydrologische Aussagen stützen sich auf Bundes-, Kantons- und Kommissionsquellen; Tageswerte bleiben mit Zeitstempel und Originalquelle auf den Live-Seiten.

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