Seepegel
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Seelexikon · Gewässerporträt

Pfäffikersee

Ein regulierter See zwischen Mooren und Moränen: Sein Wasser fliesst durch die Aa zum Greifensee, seine Ufer gehören zu einer besonderen Feuchtgebietslandschaft.

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Der See in Kürze

Fläche (ca.)
3,3 km²
Maximale Tiefe (ca.)
35 m
Höhenlage (Referenz)
537 m
Ufergemeinden (Auswahl)
Pfäffikon · Seegräben · Wetzikon
Landschaft
Zürcher Oberland zwischen Pfäffikon, Seegräben und Wetzikon
Wichtige Zuflüsse
Chämtnerbach und kleinere Zuflüsse
Abfluss
Aa durch das Robenhauserriet zum Greifensee
Regulierung
Durch Wehranlagen reguliert

Die Höhenlage ist ein gerundeter geografischer Referenzwert, kein aktueller Pegel. Flächen und Tiefen können je nach Abgrenzung und Vermessung variieren.

Redaktion: Patrick Mächler · Mächler Media
Geografische Kennzahlen geprüft:

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Der See im Raum

Zwischen Pfäffikon, Seegräben und Wetzikon liegt der See in einem eiszeitlich geformten Becken. Schilfufer, das Torfriet im Norden und das Robenhauserriet im Süden verbinden offene Wasserflächen mit ausgedehnten Moorlebensräumen. Das Bundesinventar beschreibt gerade dieses Mosaik als besonders wertvoll. Ufer, Freiwasser und Feuchtgebiet sind deshalb nicht austauschbare Lebensräume und reagieren unterschiedlich auf Veränderungen des Wasserhaushalts.

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Der Weg des Wassers

Der Chämtnerbach erreicht den See von Südosten und hat dort ein Delta aufgebaut. Im Süden beginnt die Aa, die durch das Robenhauserriet und weiter in Richtung Uster zum Greifensee fliesst. Die Verbindung erklärt, weshalb Messstellen an der Aa für das übergeordnete Gewässersystem interessant sind. Sie messen jedoch einen Flussabschnitt und nicht automatisch den Wasserstand oder die Temperatur im Pfäffikersee.

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Jahresgang und Steuerung

Der Pfäffikersee ist reguliert: Der Kanton Zürich nennt ihn zusammen mit dem Zürichsee als See, dessen Wasserstand durch Wehranlagen beeinflusst werden kann. Darin unterscheidet er sich ausdrücklich vom nachgelagerten Greifensee. Regulierung kann Schwankungen beeinflussen, aber kein Wasser herbeizaubern und starke Zuflüsse nicht unbegrenzt abführen. Der Jahresverlauf ist daher als Zusammenspiel von Wasserangebot, Ausfluss und Bewirtschaftung zu verstehen, nicht als unveränderlicher Sollwert.

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Messwerte richtig lesen

Bei der Stationssuche ist Pfäffikon im Kanton Zürich gemeint, nicht Pfäffikon am Zürichsee im Kanton Schwyz. Auch innerhalb dieser Landschaft muss der Messort stimmen: Seepegel, Abfluss der Aa und Wasserstände im Moor beschreiben verschiedene Dinge. Die Seehöhe in Metern über Meer ist keine Wassertiefe. Für Aussagen zum Zustand der Moorflächen braucht es zusätzliche örtliche Beobachtungen; der Seepegel allein bildet deren Wasserhaushalt nicht vollständig ab.

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Temperatur und Tiefe

Die AWEL-Beurteilung vom Januar 2026 bewertet Phosphorgehalt und Algenmenge günstig, beschreibt aber weiterhin sommerlichen Sauerstoffmangel in tieferen Schichten. Das zeigt, warum ein einzelner guter Kennwert nicht alle Lebensbedingungen erklärt. Die frühere technische Unterstützung der Wasserzirkulation wurde im Frühjahr 2011 eingestellt; das ist nicht mit der weiterhin vorhandenen Seeregulierung zu verwechseln. Eine Temperaturmessung am Ufer bleibt eine lokale Beobachtung und ersetzt kein Tiefenprofil.

Vor Ort

Für den Ausflug: Informationen der örtlichen Betreiber und Tourismusstellen. Fahrpläne, Zugang und Badebedingungen vor dem Besuch prüfen. Wassertemperatur allein ist keine Aussage zur Badewasserqualität.

Badi am See · Strandbad Baumen

Strandbad an der Baumenstrasse in Pfäffikon ZH. Der Betreiber trennt Bade-, Restaurant- und Saunaangebote; für die Anreise werden Velo und Fussweg empfohlen.

Informationen und Anreise

Zürich Tourismus nennt die Badi Pfäffikon, das Strandbad Auslikon und die Badi Seegräben als Badeplätze. Für einen Spaziergang auf den ausgeschilderten Uferwegen bleiben und die geschützten Riedflächen respektieren.

Gewässerzustand und hygienische Badewasserqualität sind unterschiedliche Untersuchungen. Beachte bei der Fachstelle Zuständigkeitsbereich, Datum und Badeplatz; ältere Proben bestätigen keine heutigen Badebedingungen.

Besucherinformationen und Links geprüft:

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Geprüfte Fachquellen

Die Quellen belegen die hydrologische Einordnung. Aktuelle Messwerte und ihr Zeitstempel stehen auf der Live-Seite.

Weiter im SeelexikonBrienzerseeEin natürlicher Alpensee, in dem Aare und Lütschine zusammentreffen und die Regulierung vor allem im Winter wichtig ist.