Seepegel
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Seelexikon · Gewässerporträt

Zugersee

Ein langgestreckter Voralpensee mit kleinem Abfluss und einem bewusst gesteuerten Wasserstand.

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Der See in Kürze

Fläche (ca.)
38,4 km²
Maximale Tiefe (ca.)
198 m
Höhenlage (Referenz)
414 m
Ufergemeinden (Auswahl)
Zug · Cham · Arth
Landschaft
Zentralschweizer Voralpen
Wichtige Zuflüsse
Lorze und kleinere Bäche
Abfluss
Lorze bei Cham
Regulierung
Reguliert seit 1592; heutiges Wehr von 1943

Die Höhenlage ist ein gerundeter geografischer Referenzwert, kein aktueller Pegel. Flächen und Tiefen können je nach Abgrenzung und Vermessung variieren.

Redaktion: Patrick Mächler · Mächler Media
Geografische Kennzahlen geprüft:

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Der See im Raum

Der Zugersee liegt zwischen Zugerberg, Rigi und dem Mittelland. Sein Nordbecken ist flacher, der südliche Teil deutlich tiefer. Das Verhältnis zwischen Seevolumen und Zu- beziehungsweise Abfluss sorgt dafür, dass sich Veränderungen nicht wie in einem Bach abspielen. Der See reagiert auf die aufsummierte Witterung im Einzugsgebiet, nicht bloss auf den letzten Regenschauer in der Stadt Zug.

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Der Weg des Wassers

Die Lorze verbindet Ägerisee und Zugersee und verlässt den Zugersee bei Cham wieder. Daneben speisen kleinere Bäche das Becken. Weil Zu- und Abflüsse gegenüber dem Seevolumen begrenzt sind, können längere Trockenperioden oder anhaltender Regen über Wochen nachwirken. Der einzelne Zuflusswert zeigt nur einen Teil dieser Bilanz.

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Jahresgang und Steuerung

Das Lorzenwehr in Cham beeinflusst den Abfluss nach saisonalen Zielen, kann den Pegel wegen der geringen Abflusskapazität aber nur begrenzt steuern. Bei starken Zuflüssen steigt der See deshalb selbst mit geöffnetem Wehr. Die heutige Anlage stammt von 1943; eine Regulierung besteht bereits seit 1592.

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Messwerte richtig lesen

Schon wenige Zentimeter sind an flachen Ufern sichtbar, bedeuten aber nicht automatisch Gefahr. Entscheidend ist die Position im jahreszeitlichen Vergleich und ob der Pegel über mehrere Messpunkte steigt oder fällt. Der Abfluss der Lorze ist eine ergänzende Grösse in m³/s; er darf nicht mit dem Seestand in m ü. M. verwechselt werden.

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Temperatur und Tiefe

Im Sommer bildet sich eine warme Oberflächenschicht über kühlerem Tiefenwasser. Wind, Bewölkung und Zuflüsse können die Oberfläche kurzfristig verändern, während die grosse Wärmemenge im See langsamer reagiert. Die Temperatur ist deshalb immer an Messort und Tiefe gebunden. Für Aussagen zur Wasserqualität reicht sie allein nicht aus.

Vor Ort

Für den Ausflug: Informationen der örtlichen Betreiber und Tourismusstellen. Fahrpläne, Zugang und Badebedingungen vor dem Besuch prüfen. Wassertemperatur allein ist keine Aussage zur Badewasserqualität.

Strandbad Zug & Seeliken

Die Stadt stellt Strandbad und Seeliken sowie weitere Badestellen vor und unterscheidet beaufsichtigte Anlagen von unbewachten Seezugängen.

Informationen und Anreise

Gewässerzustand und hygienische Badewasserqualität sind unterschiedliche Untersuchungen. Beachte bei der Fachstelle Zuständigkeitsbereich, Datum und Badeplatz; ältere Proben bestätigen keine heutigen Badebedingungen.

Besucherinformationen und Links geprüft:

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Geprüfte Fachquellen

Die Quellen belegen die hydrologische Einordnung. Aktuelle Messwerte und ihr Zeitstempel stehen auf der Live-Seite.

Weiter im SeelexikonZürichseeDer grosse Wasserspeicher am Ende des Linthsystems – geprägt von Alpenzufluss, Stadt und Regulierung.