Seepegel
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Seelexikon · Gewässerporträt

Lago Maggiore

Ein internationaler Alpensee, in dem steile Tessiner Täler und die Poebene hydrologisch zusammenkommen.

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Der See in Kürze

Fläche (ca.)
212 km²
Maximale Tiefe (ca.)
370 m
Höhenlage (Referenz)
193,5 m
Ufergemeinden (Auswahl)
Locarno · Ascona · Brissago
Landschaft
Tessin und Norditalien
Wichtige Zuflüsse
Ticino, Maggia, Toce
Abfluss
Ticino bei Sesto Calende
Regulierung
Miorina-Sperre, Italien

Die Höhenlage ist ein gerundeter geografischer Referenzwert, kein aktueller Pegel. Flächen und Tiefen können je nach Abgrenzung und Vermessung variieren.

Redaktion: Patrick Mächler · Mächler Media
Geografische Kennzahlen geprüft:

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Der See im Raum

Der Lago Maggiore reicht vom Tessin weit nach Italien und liegt als grosser Speicher am Südrand der Alpen. Sein Einzugsgebiet ist im Verhältnis zur Seefläche gross und reicht in niederschlagsreiche Hochgebirge. Dadurch können Wetterlagen auf der Alpensüdseite dem See in kurzer Zeit sehr viel Wasser zuführen, auch wenn es am eigenen Standort gerade kaum regnet.

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Der Weg des Wassers

Der Ticino, die Maggia und der Toce gehören zu den prägenden Zuflüssen; unterhalb von Sesto Calende verlässt der Ticino den See wieder. Stauseen und Kraftwerke in den Alpentälern beeinflussen den zeitlichen Verlauf einzelner Zuflüsse. Der See glättet kurze Spitzen, doch mehrere nasse Tage über dem ganzen Einzugsgebiet können den Pegel anhaltend und deutlich anheben.

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Jahresgang und Steuerung

Schneeschmelze, kräftige Südniederschläge und Verdunstung prägen den Jahresgang. Zusätzlich wird der Ausfluss an der Miorina-Sperre innerhalb saisonal festgelegter Bänder gesteuert. Regulierung kann Schwankungen beeinflussen, aber aussergewöhnlich grosse Zuflüsse nicht wegregeln: Entscheidend bleibt die Bilanz aus allen Zuflüssen, Niederschlag auf den See, Verdunstung und Abfluss.

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Messwerte richtig lesen

Messstellen in Locarno, Brissago und auf italienischer Seite können unterschiedliche Bezugsnullpunkte verwenden. Deshalb dürfen Zahlen aus verschiedenen Portalen nicht ohne Prüfung des Höhenbezugs voneinander abgezogen werden. Auf Seepegel bleiben Einheit, Station und Quelle bei jedem Wert sichtbar. Für eine Lagebeurteilung sind Trend und saisonaler Vergleich meist robuster als ein isolierter Zentimetervergleich zwischen Messnetzen.

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Temperatur und Tiefe

Das grosse, tiefe Becken speichert Wärme über lange Zeit. Oberflächenwerte reagieren dennoch auf Sonne, Wind und Zuflusswasser; nach Starkregen können Flussfahnen lokal kühler und trüber sein. Wer Badetemperaturen vergleicht, sollte Messort und Messtiefe beachten. Ein Modellwert für die Oberfläche ist keine direkte Messung an jedem Strand.

Vor Ort

Für den Ausflug: Informationen der örtlichen Betreiber und Tourismusstellen. Fahrpläne, Zugang und Badebedingungen vor dem Besuch prüfen. Wassertemperatur allein ist keine Aussage zur Badewasserqualität.

Lido Locarno

Badeanlage am Lago Maggiore mit Seezugang sowie Innen- und Aussenbecken. Seezugang und einzelne Becken haben eigene saisonale Betriebszeiten.

Informationen und Anreise

Gewässerzustand und hygienische Badewasserqualität sind unterschiedliche Untersuchungen. Beachte bei der Fachstelle Zuständigkeitsbereich, Datum und Badeplatz; ältere Proben bestätigen keine heutigen Badebedingungen.

Besucherinformationen und Links geprüft:

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Geprüfte Fachquellen

Die Quellen belegen die hydrologische Einordnung. Aktuelle Messwerte und ihr Zeitstempel stehen auf der Live-Seite.

Weiter im SeelexikonZugerseeEin langgestreckter Voralpensee mit kleinem Abfluss und einem bewusst gesteuerten Wasserstand.